Es war im zeitigen Frühjahr 1946, als auf Anregung des damaligen amerikanischen Sportoffiziers Major Mitchell in 4H Club (head, heart, hand, health) gegründet wird. Aber der Honhardter Jugend gefällt das Klima in diesem Club nicht lange. Nach den langen Jahren des Zwanges will man frei sein, will nicht Foot-Ball spielen uns andere amerikanische Sitten bei uns einführen. In den Gemeinden ringsum schießen Sportvereine wie Pilze aus dem Boden. Dort wird Fußball gespielt. Und das möchte auch die Jugend von Honhardt. Jeden Abend trifft sich eine Schar junger Burschen auf dem Sportplatz an der Straße nach Unterspeltach. Mit einem alten schlecht geschnürten und geflickten Ball wird gekickt. Bald genügt ihnen diese Art von Spielerei nicht mehr. Im sportlichen Wettkampf gegen andere Vereine wollen die Jugendlichen ihre Kräfte messen. Gegen Obersontheim, Gründelhardt, Jagstheim und andere Mannschaften werden die ersten Spiele ausgetragen. Noch spielt man „wild“, d.h. der Verein ist wohl existent, hat sich aber noch nicht richtig formiert, ist nicht gemeldet und deshalb nicht zum Spielverkehr zugelassen. Niemand stört sich daran. Im Herbst ändert sich das. Die dem WFV angeschlossenen Vereine nehmen an der Verbandsrunde teil. Vom Verband wird ihnen bei Strafe untersagt „wild Spiele“ auszutragen. Die Honhardter Spieler finden keine Gegner mehr. Am 14. Mai 1947 laden die Gebrüder Melber zur offiziellen Gründungsversammlung ins Gasthaus Kühnle ein. Die Anzahl der Gründungsmitglieder ist zwar relativ klein, aber der Idealismus und die Begeisterung umso größer. Willi Brenner aus Mainkling wird der 1. Vorsitzende des neu gegründeten Vereins „FC Honhardt e.V.“ 1948 wird Fred Berken aus Steinbach zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die A-Jugend des Vereins erringt gegen den TSV Crailsheim die Kreismeisterschaft. In einer außerordentlichen Generalversammlung wird der Schneidermeister Fritz Veigel 1949 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung festigt sich der Verein. Die 1. Mannschaft wird Staffelmeister und steigt in die damalige A-Klasse auf. 1951 wird mit dem Bau eines neuen Sportplatzes am Sandberg begonnen, der dann 1953 mit einem gut besuchten Pokalturnier eingeweiht wird. Ab 1954 leitet Herbert Biedermann den FCH. Auch während seiner Amtszeit hält die Aufwärtsentwicklung des Vereins an. 1961 wird mit dem Bau einer Umkleidkabine am Sportplatz begonnen. Mit Hilfe der Gemeinde, aber in eigener Regie und mit fast ausschließlich freiwilliger Arbeit wird das Umkleidegebäude nach 18 Monaten Bauzeit eingeweiht. Noch während der Bauzeit, 1962 tritt Herbert Biedermann zurück, und Otto Eberhardt führt die Arbeit elanvoll weiter. Die 1. Mannschaft steigt in die A-Klasse auf, kann sich dort aber nur 1 Jahr halten. Der Verein erstellt 1966 eine Scheinwerferanlage auf dem Sportplatz. Nun kann das ganze Jahr auch in den Abendstunden trainiert werden. 1967 wird mit den Planungen für einen weiteren Sportplatz begonnen. 1968 feiert die Gemeinde Honhardt die Einweihung der neu erbauten Turnhalle. Dem Verein eröffnen sich neue Möglichkeiten für regelmäßige Trainingsabende und Veranstaltungen.
 Die Turnabteilung wird von Katharina Schroth und Otto Eberhardt ins Leben gerufen. Schon nach einem Jahr werden 140 Kinder in 5 Gruppen betreut. Zusätzlich trainieren 40 Frauen und 10 Altherren in der Turnabteilung. Am neuen Sportplatz an der Straße nach Appensee beginnen 1969 Bergepanzer der Bundeswehr mit den Erd- und Planierungsarbeiten. Von der Turnabteilung wird die erste Kinderweihnachtsfeier ausgerichtet. 1971 feiert der FCH sein 25 jähriges Jubiläum. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bilden ein großer Festumzug und eine Festveranstaltung im Festzelt mit buntem Abend. Anlässlich des Jubiläums wird eine Damenfußballmannschaft, die „Schmetterlinge“ gegründet. Der erste Kinderfasching des FCH wird im Nebenzimmer vom Gasthaus Kühnle gefeiert, weil es ja noch kein Vereinsheim gibt. 1972 lehnt Otto Eberhardt seine Wiederwahl ab und Arthur Lehmann wird neuer 1. Vorsitzender. Die 1. Fußballmannschaft wird Meister der B-Klasse und steigt in die Bezirksliga auf. Die „Schmetterlinge“ stehen zur Winterpause auf dem 2. Tabellenplatz. Die Turnabteilung organisiert ein Ferienlager in Oberjoch und Helmut Schroth und Peter Heinkel gründen und leiten die neue Abteilung für Tischtennis. Die Vorstandschaft beschließt 1974 den Bau eines Vereinsheims am neu gebauten Vereins-Sportplatz. Die Turnabteilung richtet unter denkbar schwierigen Verhältnissen das Kreiskinderturnfest in Honhardt aus. Der Vorstand schaufelte eigenhändig eine Sprunggrube aus, und die Laufbahn wurde mit Sägemehl auf holprigem Feld abgestreut. 400 teilnehmende Kinder wurden über Mittag von Honhardter Familien verpflegt. Nach jahrelanger Arbeit kann der Vereinssportplatz 1975 eingeweiht und für den Spielbetrieb freigegeben werden. Mit einer Baustein-Aktion wird die Finanzierung des im Rohbau befindlichen Vereinsheims abgesichert. Das Vereinsheim wird 1977 mit einem Festabend in der Turnhalle feierlich eingeweiht. Die 1. Mannschaft durchlebt Auf- und Abstiege und in der Tischtennisabteilung übernimmt Manfred Schildhauer die Leitung der aufstrebenden Gruppe. Um den Turnkindern Wege zu ersparen und Betreuer und Hallenplatz zu gewinnen werden Kontakte zum SV Gründelhardt aufgenommen. Das ist der Beginn der gemeinsamen Kinderturnabteilung beider Vereine. 

Fortsetzung folgt..... (Hinweise, Kommentare und Ergänzungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

          

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